BARAKA bedeutet Segen – Das Waisenkinder-Projekt Monduli/Tansania

Waisenstiftung Bruder Peter Hötter_ Arusha_Tansania
Waisenstiftung Bruder Peter Hötter_ Arusha_Tansania

„Baraka“ heißt der eineinhalbjährige Waisenjunge, den seine Mutter einfach an der Straße abgesetzt hat und den später seine nächsten Verwandten umbringen wollten, da sie es sich nicht leisten können, ihn zu ernähren.

Der kleine Baraka hatte Glück – er wurde gefunden und vor einer Woche zu Bruder Peter Hötter gebracht, der das Waisenkinder-Projekt Monduli in Tansania leitet.

Dieses Projekt wurde im Jahr 1997 gegründet – hauptsächlich für kranke Kinder und Jugendliche und Kinder mit Behinderungen geistiger oder körperlicher Art.

Ziel des Projekts ist es, den besonders benachteiligten Waisenkindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, ihnen zur Selbstständigkeit zu verhelfen und eine Perspektive zu schenken.

Bruder Peter Hötter betreut zurzeit 168 Waisenkinder, denen eine Schulausbildung ermöglicht und mit medizinischer Versorgung geholfen wird.

Von diesen Kindern haben 20 Kinder Behinderungen, wie z.B. Gehbehinderungen, Lähmungen, Blindheit, geistige Behinderungen, Verhaltensstörungen und AIDS-Erkrankungen (welche auch oft zu Behinderungen führen).

Diese Kinder haben in vielen Regionen Tansanias kaum eine Chance – aus Armuts- und Aberglaube-Gründen werden Kinder mit Behinderungen oft irgendwo in eine Ecke eingesperrt oder in einen dunklen Raum, damit nur ja niemand von ihrer Existenz weiß.

„Baraka“, bedeutet Segen. Vielleicht wird der kleine Junge ja wirklich zum Segen für andere Menschen.